Affen füttern in Manuel Antonio, Costa Rica

Im atemberaubenden Nationalpark Manuel Antonio in Costa Rica ignorieren Touristen, die von seinen unberührten Stränden und dem dichten Dschungel angezogen werden, oft auffällige Warnungen bezüglich der Tierwelt. Im Streben nach einem Foto bieten sie Futter an oder nähern sich frechen Kapuzineraffen in gefährlich geringer Entfernung. Dies provoziert plötzliche, defensive Angriffe, bei denen die Tiere blitzschnelle Bisse oder Kratzer zufügen. Diese Wunden können schwere Krankheitserreger übertragen, einschließlich Tollwut oder das potenziell tödliche Herpes-B-Virus, das in Makakenpopulationen endemisch ist. Angesichts der abgelegenen Lage des Parks ist eine kritische medizinische Behandlung nach Exposition oft stundenlang entfernt, was zu qualvollen und vermeidbaren Folgen für die Infizierten führt.
Fütterungsverbote gibt es in Costa Rica aus gutem Grund – die Missachtung der Naturkraft führt zu Bissen. Doch in Nazaré beißt die Naturkraft mit 30 Meter hohen Wellen zurück. Die nächste Seite stürzt sich in Tragödien der Fehleinschätzung der Wut des Ozeans vor Portugals Küste und verwandelt Strandblicke in tödliche Wipeouts…