Komischer als Fiktion

„Komischer als Fiktion“ (2006) zeigte eine völlig andere Seite von Will Ferrell und bewies, dass er subtiles, dramatisches Material genauso gut handhaben konnte wie laute Komödien. Er spielt Harold Crick, einen IRS-Steuerprüfer, dessen Leben von Zahlen und Routine bestimmt wird, bis er anfängt, eine Stimme in seinem Kopf zu hören, die jede seiner Bewegungen erzählt. Die Wendung? Die Stimme gehört einer Autorin, gespielt von Emma Thompson, die dafür bekannt ist, ihre Hauptfiguren sterben zu lassen. Der Film ist eine clevere, „Meta“-Erforschung von Schicksal und Geschichtenerzählen und bietet eine charmante Romanze zwischen Harold und einer rebellischen Bäckerin, gespielt von Maggie Gyllenhaal. Obwohl er seine lustigen Momente hat – wie Harolds Versuche, Gitarre zu lernen –, ist er letztendlich eine bewegende Meditation darüber, was das Leben lebenswert macht. Es ist ein kluger, fantasievoller Film, der sich von den typischen derben Komödien der Ära abhebt und etwas intellektuelleres und herzliches bietet.

Harold Crick fand heraus, dass sein Leben eine Tragödie im Entstehen war … aber als Nächstes begeben wir uns in eine Welt, in der eine Gruppe Erwachsener beschließt, einen „Rollenspiel“-Dienst zu starten, der zu einer epischen mittelalterlichen Schlacht führt.

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